Viele Namen gab man der Insel Ceylon (heutiges Sri Lanka) bereits. Im Epos Ramayana hatte sie den Namen Lanka – die Leuchtende. Bei den Griechen und Römern war sie schlicht Taprobane – die Kupferinsel. Ähnlich wird sie auch in Chronik Mahavamsa bezeichnet: Tambapanni – die Kupferfarbene. Die Araber nannten die Insel Serendib – die Bezaubernde. Bei den Singhalesen trug sie den Namen Sinhala-Dipa – die Löweninsel, ein Name, der der Legende der Singhalesen geschuldet ist. Llankai – die Juweleninsel war sie bei den Tamilen. Durchgesetzt hat sich jedoch der Name, den die Portugiesen ihr gaben: Ceilao, aus dem die Holländer Zeilan und die Engländer schließlich Ceylon machten. Erst 1972 wurde der heute gültige Name Sri Lanka eingeführt, wobei Sri die Bedeutung von „königlich“ oder „erhaben“ hat.

Ebenso wie die Namensgebung waren auch die Assoziationen, die die Form der Insel auslöste, vielfältig. Man besang sie als „Perle des Ozeans“, als eine Träne, die von der Wange Indiens fiel oder als ein vor die Küste Indiens geworfener Tropfen.