1831 hat Sir William Rumbold, ein reicher Geschäftsmann aus Hyderabad, einen kleinen Bungalow und das dazugehörige Grundstück von Captain C. D. Dun erworben, der später der erste Präsident des Ootacamund-Clubs werden sollte. Ende 1831 wurde das Gebäude zu einem Hotel umgebaut, das von 1833-34 in Betrieb war. Der Bungalow wechselte mehrmals den Besitzer, bis er 1841 wieder in Besitz von Captain Dun und acht weiteren Männern wurde – den Organisatoren des Ootacamund-Clubs. Der Gründer des Clubs war Captain Douglas, der zusammen mit sieben Offizieren der Madras- und Bombay-Armee das erste Komitee bildete.

Die Mitgliedschaft im Club stand allen Mitgliedern der britischen Gesellschaft offen. Eintritt kostete Rs. 42. 1862 wurde Eine Reihe von Schlafzimmern wurde zwischen den neuen Clubräumen und dem Hauptgebäude erbaut mit einem Kostenaufwand von Rs. 16.000. 1875 wurde ein Ankleidezimmer für einen möglichen Besuch des Prinzen of Wales eingerichtet (die Kosten lagen bei Rs. 1.665), und die Veranda wurde für Rs. 930 überdacht. Anfangs war das Übernachten im Club Männern vorbehalten, Räume für Frauen wurden Anfang des 20. Jh. eingerichtet.

Auszüge aus der früheren Clubsatzung vom ersten Januar 1842:

I Zulassungsbestimmungen:
1. Alle Mitglieder der East India Company, des Militärs und der Marine, Händler und andere Berufe, die sich in den normalen Kreisen der britisch-indischen Gesellschaft bewegen, sind berechtigt, in den Club einzutreten. Eintritt kostet einmalig Rs. 42, entweder in einem Mal zu bezahlen oder in zwölf Monatsraten.
2. Ab dem ersten Mai 1842 wird der Eintritt auf Rs. 72 erhöht, und Kandidaten brauchen die Empfehlung eines Mitglieds, danach wird eine Abstimmung über die Aufnahme entscheiden – eine Gegenstimme von zehn ist ausreichend, um den Antragsteller abzuweisen – so wie es in ähnlichen Etablissements üblich ist.

II Betreffs Regeln, Beherbung im Clubhaus etc.
1. Zimmer können vierzehn Tage vor der Ankunft reserviert werden und bleiben für vierzehn Tage nach dem beabsichtigten Ankunftstermin frei – aber nicht länger.
2. Kein Mitglied kann mehr als ein Zimmer belegen.
3. Jedes Mitglied kann seinen Raum zu jeder Zeit für nicht mehr als zwei Monate belegen.
4. Die Miete von Zimmern ist festgelegt gemäß einer Staffelung, die sich nach Größe der Zimmer usw. richtet. Die Höchstmiete beträgt Rs. 45 im Monat und die niedrigste Rs. 25, Durchschnitt liegt bei Rs. 30 – beinhaltet sind Feuer, Licht, Dienstboten und weitere ähnliche Aufwendungen.

III Beitrag
1. Der monatliche Beitrag für alle Bewohner der Nilgiri Hills beträgt derzeit Rs. 7 im Monat (Bewohner aus Kotagiri und Coonoor zahlen nur die Hälfte) – beinhaltet sind Lesen, der Billard-Raum, Bedienung durch Dienstboten, die Bevorzugung bei Anschaffungen aus den Club-Geschäften usw.

IV Preise und Rechnungen
1. folgende Preise werden in Rechnung gestellt:
Frühstück – 12 A.
Mittagessen – 8 A.
Dinner – Rs. 1 und 8 A.
Haus-Dinner (normalerweise zweimal im Monat) – Rs. 2 und 8 A.
2 Alle Rechnungen werden am zehnten ausgestellt und müssen vor dem zwanzigsten in bar bezahlt werden.

Im Ootacamund-Club wurde Snooker erfunden und erstmals dessen Regeln niedergeschrieben. Zutritt haben bis heute nur Clubmitglieder, deren Gäste und Mitglieder assoziierter Clubs.