Mit seiner Lage in einer Höhe von 1890 inmitten des Uva-Berglandes und seinem trockenen und frischen Klima bot Nuwara Eliya (Stadt des Lichts) den perfekten Zufluchtsort für die von der Hitze geplagten Engländer. Der Beamte Dr. John Davy machte das Hochtal bekannt. Auf einer Elefantenjagd stieß er auf das wie in eine Mulde gebettete Hochtal inmitten der drei höchsten Berge Ceylons. Erst ab diesem Zeitpunkt wird die Geschichte des Tals greifbar. Zehn Jahre später wurde durch den damals amtierenden Gouverneur Sir Edward Barnes ein Sanatorium eröffnet, und der Ort wurde zu einem beliebten Bergkurort. Sir Samuel Baker erbaute 1846 die ersten Häuser, und Mitte des 19. Jahrhunderts wurde das Tal auch für den Anbau von europäischen Gemüse- und Obstsorten bekannt. Bauwerke im Stil des viktorianischen Englands prägten die Stadt. Auch in wirtschaftlicher Hinsicht avancierte die Stadt zum wirtschaftlichen Zentrum Ceylons, nicht nur zu Zeiten der Kaffeeplantagen, sondern auch später, als auf Tee umgestellt wurde. Teesträucher aus Assam wurden im Bergland von Nuwara Eliya mit großem Erfolg angepflanzt. 1875 wurde eine Rennbahn eröffnet, 1776 der Hill Club und
1889 ein Golfplatz. Nuwara Eliya erhielt den Spitznamen „Klein England“.